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Natur
In diesem Abschnitt geht es um die Natur und ihre Bewohner. Ihr erfahrt welche Bedeutung das Leben mit der Natur für Hexen hat und wie wir den Jahreszyklus feiern. Bewohner der Natur und ihre Bestandteile werden näher vorgestellt.

  • leben mit der Natur
  • Jahreskresfeste
  • Geomantie

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  • Edelsteine
  • Krafttiere
  • Geomantie

    Was ist Geomantie?
    Geomantie ist eine Art der Divination aufgrund der Beschaffenheit des Landes. Es steht aber auch für einen ganzheitlichen Umgang mit Orten und Plätzen und steht in engem Zusammenhang mit dem Finden von Kraftorten. Wenn über Geomantie gesprochen wird, hören wir oft von Leuten die mit Wünschelruten Wasseradern oder störende Energielinien suchen, zur Geomantie gehört aber viel mehr, z.B: mit Orten kommunizieren oder die versuchte Harmonisierung eines Ortes.

    Zur Geomantie gehört zudem: Wie kann man mit der Natur in Kontakt treten? Wie haben sich unsere Erde oder auch bestimmte Orte und Landschaften entwickelt? Was ist im Laufe deren Geschichte vorgefallen? Das Wahrnehmen verborgener Energieströme im Boden und Orte der Kraft finden, und vieles mehr.

    Ebenfalls für die Geomantie wichtig, und etwas das im Hexenwissen öfters auftaucht, ist die Tatsache, dass unsere ganze Welt wie ein Gewebe ist. Das heißt, alles steht miteinander in Verbindung. Um mit Geomantie zu arbeiten, gehört auch das Wissen um Energiemeridiane im (eigenen) Körper und in der Landschaft dazu. (Diese Meridiane tauchen auch in der chinesischen Medizin auf.) Leute die mit Geomantie arbeiten, versuchen die Energiemeridiane der Erde zu erspüren und Verletzungen dieser Meridiane zu heilen, z.B. durch eine Art Akupunktur mit Energien und speziell geformten großen Steinen (eben erwähnte Steine sollen den Energiefluss anregen). Man schaut zudem auch, an welchen Stellen die Erde in der Vergangenheit verwundet wurde.

    Wo kommt das Wort Geomantie her?
    Das Wort Geomantie leitet sich aus folgenden beiden Wörtern ab: die Griechen nannten die Erde "Gaia", für sie war die Erde die Mutter allen Lebens. Als "Mantik" bezeichnet man die Kunst des Weissagens (die Zeichen der Gegenwart deuten und daraus intuitiv weitere Entwicklung der Situation erkennen). Geomantie bedeutet an Orten der Erde Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu erkennen.

    Energien in der Natur
    Die Natur umgibt uns überall, doch der überwiegende Teil unserer Gesellschaft lebt wenig naturverbunden und nimmt die Erde nicht mehr richtig wahr. Wann bist du (zum Beispiel) das letzte Mal barfuss durch die Natur gelaufen? Wir müssen lernen, die Erde wieder besser wahr zu nehmen und aus ihren Zeichen zu deuten, denn wir leben in ihr und sie ist für unser Wohlbefinden von großer Bedeutung. Öfters einmal einen Spaziergang in die unberührte Natur (unbegradigte Flüsse, natürlich gewachsene Wälder) zu machen, bringt uns unseren Wurzeln und uns selbst näher.
    Im Bereich der Geomantie gibt es auch Rituale, welche die Verbindung zwischen Mensch und Natur wieder herstellen bzw. verbessern. Schau dir die Landschaft genau an und versuche zu erkennen, was sie braucht und was ihr fehlt. Alles steht miteinander in Verbindung, wenn der Mensch die Erde heilt, heilt er auch sich selber. Auch das Wissen um Orte der Kraft gehört zum Gebiet der Geomantie.
    Durch die Landschaft strömen Energien.
    An manchen Plätzen der Natur fließen die Energien gut und an manchen Stellen und Orten sind die Energien blockiert. (Menschen und Tiere meiden diese Stellen "toter" Energie.) Grundsätzlich sind Energieströme neutral.

    Magnetische und elektromagnetische Kräfte:
    Als Erdstrahlen wird das magnetische Feld der Erde bezeichnet. Dieses Strahlungsfeld entsteht tief im Inneren der Erde. Diese magnetische Kraft nehmen wir, wenn sie normal fließt, nicht wahr, da wir uns seit unserer Geburt daran gewöhnt haben - nur dort, wo dieses Feld gestört ist, nehmen wir es wahr. Das natürliche Magnetfeld der Erde kann durch Erzanreicherungen und unterirdisch Wasserader gestört werden.
    Oft ist von Wasseradern die Rede, es gibt Leute die gehen mit Pendel und Wünschelrute in die freie Natur und suchen derartige unterirdische Adern. Menschen suchen die Wasseradern nicht nur um Brunnen zu bauen, sondern auch um Orte zu finden, an denen sie sich unwohl fühlen. Wie die Tiere, spüren auch wir Menschen unbewusst die Anwesenheit von Wasser. Wenn jemand nun z.B. sein Bett mitten auf eine Wasserader stellen würde, könnt ihr euch sicher sein, dass man in diesem Bett eher schlecht schlafen wird. Dazu kommt noch, dass größere Wasseradern das Magnetfeld unserer Erde an dieser Stelle stören.
    Auch Verwerfungen können das Magnetfeld der Erde lokal verändern. Es kommt zu Verwerfungen überall dort, wo Gestein gebrochen ist, sich gegeneinander verschoben hat und die ursprüngliche Gesteinsschichten nun zueinander versetzt stehen. Das Wesen eines Ortes wird auch geprägt durch seine Geschichte - durch astrale Abdrücke.
    Ereignisse mit großer Gefühlsintensität hinterlassen in der Astralebene eine feine Schwingung. Wenn dies über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende immer wieder geschieht, wird der Ort sozusagen programmiert, da sich diese Eindrücke "eingebrannt" haben. Auf diese Art und Weise werden sowohl positive als auch negative Ereignisse gespeichert. Deshalb ist für unsere Arbeit auch die Geschichte des Ortes von Bedeutung.

    Übung: einem Ort begegnen
    Wie wirken sich die einzelnen Energien (Wasseradern, Erdstrahlen, ...) auf die Tier- und Pflanzenwelt aus? Oder wie wirken sie sich gar auf einen Menschen aus (jeder Mensch reagiert anders auf diese Reize)? Um das herauszufinden, musst du dir den Ort ganz genau anschauen und sein Wesen erfassen, sozusagen dem Geist des Ortes begegnen. Dabei hilft dir folgende Übung:
    Suche dir einen natürlichen schönen Ort aus Betrachte den Ort unbedingt als ein lebendes Wesen. Schau dir den Ort erst einmal aus der Ferne genau an, wie wirkt er auf dich? Wenn du spürst, dass der Ort dich "einlädt", betritt ihn und setze dich bequem hin. Ruhe in dir und begib dich in den Alphazustand (siehe Meditation - Augen zu oder unfokusierter Blick, 20-30 mal tief ein- und ausatmen, dabei nicht von irgendwelchen Gedanken ablenken lassen) und "lausche" dem Ort. In diesem Zustand können Bilder aufsteigen, versuche sie einfach kommen zu lassen, ohne sie zu beurteilen oder zu kommentieren. Bleib neugierig was auch immer dich jetzt erwartet. Sicher braucht diese Übung Zeit, wenn du dem oder auch anderen Orten öfters begegnest, wirst du merken dass dir diese Übung immer einfacher fallen wird (auch hier gilt einmal mehr: Übung macht den Meister). Was genau dich in diesem Stadium dieser Übung genau erwartet, kann dir niemand genau sagen, denn jeder Ort ist anders. Versuche den Geist (das Wesen) des Ortes zu erfassen. Wenn du glaubst die Begegnung beenden zu können, kehre langsam aus dem Alphazustand zurück (eine Möglichkeit ist es, wieder so zurück zu kommen wie du eingetreten bist nur umgekehrt - zähle also von 20-30, je nach dem wie du begonnen hast, wieder zurück nach 1). Nachdem du die Augen wieder geöffnet/ oder einfach wieder ein scharfes Bild fokusiert hast, bleibe noch ein wenig am Ort sitzen und lasse die Eindrücke auf dich wirken. Entspanne dich dabei und versuche alle Eindrücke des Ortes mit deinen Sinnen wahr zu nehmen (riechen, schmecken, fühlen, ...). Auch bei solchen Erfahrungen sollte man einen kleinen Dank an dem Ort hinterlassen, wie z.B. einen hübschen Stein, eine aufgeladene und programmierte Nuss, eine schön Blüte oder ein anderes kleines Geschenk, das deine Dankbarkeit für diese Erfahrung zum Ausdruck bringt. Hinterlege es und verlasse dann langsam den Ort.
    Anmerkung: sei nicht enttäuscht, wenn es mit dieser Übung an einem Ort mal nicht gleich funktionieren sollte, die Öffnung aller Sinne für derartige Erfahrungen ist, wie vieles im Leben, Übungssache.

    Die Heilkraft der Erde spüren/Kultstädten und Orte der Kraft:
    An den Stellen, an denen die Erde gesund ist und wo Erdströme besondere Kräfte aktivieren, heilt die Natur auch uns Menschen. Solche Orte sind z.B. die heilende Luft in Höhlen (beispielsweise Tropfsteinhöhlen), mineralhaltige Quellen, ... an solchen Orten stehen übrigens auch häufig Kultstätten, denn es sind Orte der Kraft.
    Mit Hilfe der Erdung kann man sich jedesmal, wenn man sich im Ungleichgewicht fühlt und nicht im Einklang mit sich und seiner Umwelt ist, selbst helfen. Mit dieser Übung könnt ihr auch leicht die heilenden Kräfte der Erde spüren.
    An Kultstätten und Orten der Kraft ist die Energie besonders intensiv, weil z.B. kosmische Energien an diesem Ort gebündelt auf die Erde treffen - von diesen Orten fühlten sich die Menschen schon immer angezogen und häufig wurden sie als heilige Stätten verehrt.
    Eine weitere Möglichkeit, wie ein solcher Kraftort entsteht, ist folgende: Wenn sich an einem Ort über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende hinweg Menschen zum Feiern und fröhlichem Zusammensein trafen, prägt sich diese Stimmung in das "Netz des Lebens" ein und dies macht diese Orte auch heute noch zu Kultstätten.
    Ein ganz bekannter derartiger Ort ist Stonehenge (unter diesem Begriff sollte sich jede Hexe etwas vorstellen können) in England. Dabei handelt es sich um eine Art steinernes Mandala mitten in der Landschaft. Stonehenge ist ein Kreis aus 30 Steinsäulen, wobei jede Säule 4 Meter hoch ist. Erbaut wurde Stonehenge vor 5000 Jahren. Höchstwahrscheinlich nutzten die Leute dieses Monument damals zur Kalenderbestimmung und Himmelsbeobachtung.