Inhaltsstoffe (aktive Substanzen)

Hier die häufigsten Inhaltsstoffe (aktive Substanzen) von Kräutern:

Ätherische Öle geben der Pflanze ihren charakteristischen Geruch. Sie werden aus den Blättern, Wurzeln, Blüten und Früchten der jeweiligen Pflanze meist durch Destillation gewonnen. Dies wird zum Beispiel bei Lavendel und Rosmarin häufig so gemacht.
Bitterstoffe fördern den Stoffwechsel. Ihr bitterer Geschmack fördert die Ausschüttung der Verdauungsekrete. Bekannte Kräuter, die besonders viele Bitterstoffe enthalten, sind Löwenzahn und Kamille.
Vitamine und Spurenelemente enthalten alle Kräuter. Diese sind für unseren Körper unverzichtbar.
Alkaloide wirken  auf unser Nervensystem. Daher dürfen die meisten alkaloidhaltigen Kräuter im Hausgebrauch nicht verwendet werden. Beinwell und Boretsch zum Beispiel beinhalten schwache alkaloide Substanzen.
Tannine wirken entzündungshemmend, dadurch schützen sie die Haut vor Infektionen. Tannine sind zum Beispiel in Holunderblüten enthalten.
Schleimbildende Substanzen sind meist von geleeartiger Konsistenz, sie wirken kühlend und beruhigend auf die Haut, die Schleimwände des Verdauungstraktes und die Atemwege.
Sapino + Wasser dient zur antiseptischen Hautreinigung. Es ist unter anderem in Schafgarbe und Ringelblumen enthalten.