Vorbereitende Übungen

Auf dieser Seite findet ihr weitere Übungen rund um die Energiearbeit

Übung 1 - Atmung :

Vor Beginn der Atemübungen zu den Grundlagen des Atmens:
Wenn die Lunge auseinander gezogen wird, strömt Luft ein. Und wenn die Lunge wieder zusammenfällt, strömt die Luft aus. Zwischen dem Ein- und dem Ausatmen findet der Großteil des Gasaustausches statt. Der Übertritt des Sauerstoffes vom Blut in die Zellen, sowie das Ausatmen des Kohlendioxid über die Lungen nennt man innere Atmung. Zwischen Herz und Lunge befindet sich das Zwerchfell. Die Atmung nimmt man insbesondere in der Phase, in der sich das Zwerchfell nach unten und der Brustkorb nach außen bewegt wird wahr, dies wird Atmung genannt. Genau auf die gleiche Art und Weise werden nicht nur die Stoffwechselprodukte, sondern auch gebundene energetische Elemente, welche nicht mehr verwendet werden können, aus dem Körper geleitet.

Die Bauchatmung:
Es ist hilfreich, diese Übung 2x pro Tag durchzuführen und das mindestens das ganze erste Lehrjahr. Diese Übung ist sehr wichtig, denn bevor wir mit der Energiearbeit und den Ritualen richtig beginnen können, müssen wir erst einmal lernen, richtig zu Atmen.


Die Übung:
Nehme bewusst deinen Atem war, überlege dir, was sich beim Atmen in deinem Körper abspielt, versuche zu spüren, wo im Körper der Atem fließt. Beachte jedoch, dass du deinen Atem nicht beeinflusst - lass ihn einfach fliessen und schau ihm dabei zu. Nach dem du einige Zeit deinen Atem bewusst beobachtet hast, stelle dir vor, du atmest in deinen Bauch. Versuche deinen Atemzug sanft zu verlängern - ohne etwas zu erzwingen. Einige Atemzüge später beginnst du deinen Atem immer tiefer in deinen Körper fließen zu lassen bis zum Unterbauch, bis hinunter zu den Hüften und er geht noch weiter, bis hinunter in die Oberschenkel, bis in die Knie in die Unterschenkel, bis in die Fußgelenke, ja sogar bis in die Zehenspitzen. (Du kannst deine Atemenergien auch durch den Rest deines Körpers fließen lassen.)


Beachte: Der Sinn dieser Übung liegt nicht darin, mehr Luft einzuatmen, sondern ihr überall im Körper nachzuspüren. Versuche dabei stets, deinen Atem sanft, ohne etwas zu erzwingen, zu verlangsamen.
Tipp: Wenn du erreichen willst, dass sich dein Bauch nach außen wölbt, solltest du dir nicht vorstellen, dass die Bauchdecke sich nach vorn/außen bewegt, denn so benutzt du nur die Bauchmuskeln. Besser ist es, wenn du dir hingegen vorstellst, dass das Zwerchfell sich nach unten senkt.
Zweck dieser Übung ist es, die spontane Bauchatmung (welche vorteilhaft bei unserer Arbeit ist) zu erlernen.
Anmerkung: Diese Übung wird dir mit der Zeit immer einfacher fallen und schneller gehen. Dies ist eine Übung für "einfach mal zwischendurch", man braucht keine besondere Ruhe dazu.

Übung 2 - Verspannungen lösen :

Als Hexen solltet ihr euren Körper besonders gut wahrnehmen können (lernt ihm zuzuhören, was er euch zu sagen hat) damit ihr z.B. in Ritualen wisst, wieviel Energie ihr durch euch leiten könnt und was zuviel für euch ist. Um dieses Bewusstsein für euren Körper zu fördern, hier nun eine Übung, in der ihr lernen könnt, Verspannungen in eurem Körper durch Gedankenkraft zu lösen. Diese Übung kann sowohl als Einzelübung als auch später als Teil einer großen Übung genutzt werden.
Sich entspannen zu können, ist auch wichtig für unsere Gesundheit. Es hilft uns, Stress abzubauen und gibt uns Zeit, Energie zu tanken.

Verspannungen lösen:
Bringe deinen Körper in eine entspannte liegende Position (z.B. mit dem Rücken auf dem Boden liegend) und schließe deine Augen, achte darauf, dass dein Atem normal bleibt. Nehme deinen Körper bewusst wahr, spüre jede einzelne Zelle deines Körpers, gehe ihn von oben bis unten einmal komplett durch und spüre jeden Muskel, wenn einer verspannt ist, löse ihn. Gehe deinen ganzen Körper auf Verspannungen prüfend durch. Wenn du jede einzelne Verspannung gelöst hast, fühle wie sich dein Körper nun anfühlt, dann kannst du diese Übung beenden. Wichtig bei dieser Übung ist, dass du dir viel Zeit nimmst und dich nur ganz langsam "durch deinen Körper bewegst".

Übung 3 - Gedankenkontrolle:

Die Grundlagen der Meditation und Konzentration ist die Kontrolle über den Geist. Beim Meditieren stoppt man den unkontrollierten Gedankenfluss und lenkt ihn konzentriert zu einem Punkt hin. Eine der wichtigsten Grundlagen der Meditation ist die Konzentration, ohne die Konzentration des Geistes kommt keine Meditation zustande. Deshalb hier eine recht einfache Übung, wie ihr eure Gedanken unter Kontrolle bringen könnt, denn nur wenn man seinen Geist im Griff hat kann man sich richtig konzentrieren. Mag sein, dass es euch anfangs etwas komisch vorkommt, wenn ihr eure Atemzüge zählen sollt. Aber das Zählen der Atemzüge ist in der Tat eine sehr effiziente und leichte Möglichkeit, den Geist zu bündeln. Nehmt euch regelmäßig Zeit für diese Übung. Wie lange sie dauert hängt ganz von euch ab.

Gedankenkontrolle durch Atemzüge zählen
Setz dich entspannt hin und atme normal, konzentriere dich nur auf deinen Atem und beginne jedes Ein- und Ausatmen zu zählen: 1 ein- und ausatmen 2, e.a. 3, 4, 5, und so weiter. Wichtig ist, dass du dich dabei von keinem anderen Gedanken ablenken läßt. Führe diese Übung so lange durch, bis du ganz ruhig und entspannt bist und einen gedankenleeren Kopf hast. Beende diese Übung, wenn du es für richtig hälst.